Auf dem Weg zum 20-Liter-Verbrauch

• Erneut deutliche Kraftstoffeinsparungen durch FUELMAX-Reifen
• Goodyear-Bartkowiak Kooperationsprojekt weckt Interesse der EU

 

Seit Sommer 2015 ist das Unternehmen Goodyear Dunlop Partner im Projekt 20-20-20 der Spedition Bartkowiak. Dort hat man sich zum Ziel gesetzt, den Kraftstoffverbrauch der Lkw-Flotte bis zum Jahr 2020 auf 20 Liter pro 100 Kilometer zu senken. Im Rahmen des Projektes werden sieben baugleiche Sattelzugmaschinen der Spedition mit rollwiderstands-optimierten Reifen getestet; drei davon sind mit FUELMAX von Goodyear ausgerüstet. Im Testzeitraum haben diese zu einer deutlichen Kraftstoffeinsparung beigetragen. Wie relevant das Projekt ist, beweist die Einladung nach Brüssel, wo die Einsparmaßnahmen unter anderem auch EU-Vertretern vorgestellt wurden.
Niedriger Spritverbrauch konnte gehalten werden


Nach einem vorab durchgeführten Reifenvergleichstest setzt Bartkowiak bereits seit Herbst 2014 auf die verbrauchseffiziente Lkw-Reifenserie FUELMAX von Goodyear. Nach den ersten Testmonaten im Jahr 2014 konnte man durchschnittliche Einsparungen von bis zu 1,6 Liter auf 100 Kilometer verzeichnen. Auch nach nunmehr knapp zwei Jahren hat sich der Verbrauch der betrachteten Testfahrzeuge auf einem konstant niedrigen Niveau eingependelt. Eines der Testfahrzeuge  liegt mit 28,2 Litern auf 100 Kilometer sogar noch ein wenig unter dem Wert von 28,6 Litern, der im Sommer 2015 ermittelt wurde. Dieses Ergebnis bestätigt die Prognose der Goodyear-Experten und auch die Testergebnisse des Reifenvergleichstests: Dieser Reifen kann nachweislich zu Einsparungen bei Kraftstoff und somit auch einer Reduktion von CO2 beitragen.

 

Projekt 20-20-20 – EU zeigt Interesse
Das Projekt hat ausgesprochen positive Ergebnisse zu verzeichnen und verspricht, dazu beizutragen, die Anforderungen des aktuellen Klima-Protokolls zur CO2-Senkung zu erfüllen. Deshalb wird Bartkowiak zu zahlreichen Veranstaltungen eingeladen, um das Kraftstoffeinsparungs-Paket vorzustellen. Dabei stößt die Spedition inzwischen auf Interesse bei verschiedenen Organisationen bis hin zur EU-Ebene und verspricht Vorreiter in Sachen CO2-Einsparung bei Transportunternehmen zu werden. So fand kürzlich in Brüssel die Veranstaltung „transport & environment – the road to efficiency“ statt, deren Ergebnisse als Input für die Europäische Kommission zur Dekarbonisierung des Verkehrs dienen. Hier konnte das Team der Spedition Bartkowiak eindrucksvoll unter Beweis stellen, wie zukunftsorientiert sie bereits jetzt aufgestellt ist.  

 

FUELMAX – unterm Strich die günstigste Lösung
„Aufgrund der enormen Einsparwerte aus dem vergangenen Jahr rüsten wir die gesamte Bartkowiak-Flotte inklusive Sattelauflieger sukzessive auf FUELMAX um. Die Tests für das Projekt 20-20-20 werden ausschließlich mit FUELMAX und ergänzend mit Goodyear-KMAX-Bereifung auf den Liftachsen der 3-Achs-Auflieger durchgeführt. Zudem nehmen wir, im Sinne einer ganzheitlichen Betrachtung der Fahrzeugflotte, weitere Maßnahmen zur Kraftstoffeinsparung vor. Dazu gehören unter anderem Fahrerschulungen, entsprechende bauliche Veränderungen zur Verbesserung der Aerodynamik am Fahrzeug, der Einsatz eines Telematiksystems und die Begrenzung der Höchstgeschwindigkeit auf 85 km/h. Um zu zeigen, dass die Maßnahmen sofort für alle umsetzbar sind, kommen dabei nur aktuelle, derzeit am Markt befindliche Produkte zum Einsatz, so auch der Serienreifen FUELMAX von Goodyear,“ beschreibt Andreas Manke, wissenschaftlicher Mitarbeiter und Flottenmanager der Spedition Bartkowiak, das Projekt.


Doch nicht nur CO2- und Verbrauchsreduzierung hat man dabei im Blick, sondern natürlich auch die Kosten. Dazu Michael Locher, Director Marketing Commercial Tires DACH (Deutschland, Österreich, Schweiz) bei Goodyear Dunlop: „Nach unseren Erfahrungen machen die Reifen etwa drei bis dreieinhalb Prozent der Anschaffungskosten eines Lkw aus, aber sie beeinflussen den Verbrauch, auf den bis zu 30 Prozent der Betriebskosten entfallen, ganz erheblich. Trotz derzeit niedrigerer Dieselkosten ist der Kraftstoffverbrauch der größte Kostenblock des Fahrzeugs. Mit der richtigen Bereifung, so hat das Projekt eindrucksvoll gezeigt, kann man es schaffen, in diesem Bereich eine deutliche Verbesserung herbeizuführen. Zieht man die Laufleistung und den reduzierten Treibstoffverbrauch in Betracht – im Sinne des sogenannten „Total Cost of Ownership“ – so lohnt es sich meist, etwas mehr in den richtigen Reifen zu investieren.“

 

Über den Goodyear FUELMAX
FUELMAX ist die kraftstoffeffizienteste Produktlinie von Goodyear. Zur FUELMAX-Familie gehören der Lenkachsreifen FUELMAX S, der Antriebsachsreifen FUELMAX D und der Anhängerreifen FUELMAX T. Der niedrige Rollwiderstand ist der wichtigste Vorteil von FUELMAX. Er geht nicht mit Einbußen in anderen wichtigen Leistungsbereichen wie z.B. der Laufleistung  oder dem Bremsverhalten auf nassem Untergrund einher. Der Antriebsachsreifen FUELMAX D erfüllt sowohl die M+S als auch die 3PMSF-Anforderungen. Dies macht ihn zu einem echten Ganzjahresreifen.

 

Über die beiden bei 20-20-20 eingesetzten Züge
Sattelzugmaschine
• Renault T, Euro 6 DTI 11-338 KW (460 PS)
• Bereifung: Goodyear FUELMAX S (Lenkachse) und Goodyear FUELMAX D (Antriebsachse)

 

Auflieger
• BERGERecotrail®
• Modell: SAPL 24 LTn
• Eigengewicht: 4.715 kg
• Fahrgestell:1. und 3. Achse liftbar, Bereifung KMAX T (Trailer); 2. Achse Bereifung FUELMAX T (Trailer)
• Wabco EBS E 4S/3M, mit ele. Luftfederung E-TASC (Trailer Air Suspension Control), Optiload / Optiturn, OptiFlow-Sidewing, OptiFlow-Tail
• Heckraumüberwachung
• Schiebeverdeck Typ Edscha Ultraline
• Wasser- und Eis-Präventionsairbag

 

Telematik: Transics – TX-CONNECT (Sky)