Reifenklassen

 
Reifenklassen
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Pkw-Reifen werden in der Regel anhand von drei Faktoren klassifiziert: Laufflächenverschleiß, Traktion und Temperaturbeständigkeit.

Klassifizierung nach UTQG (Uniform Tire Quality Grading System)

Reifenhersteller sind von den U.S.-Behörden dazu verpflichtet, Pkw-Reifen (mit Ausnahme von Schneereifen) nach drei Faktoren zu klassifizieren: Laufflächenverschleiß, Traktion und Temperaturbeständigkeit.

Laufflächenverschleiß

Dieser Wert gibt Aufschluss über das Verschleißverhalten des Reifens bei einem Test unter definierten Bedingungen. Die Zahl 100 beschreibt die normalen Qualitätsstandards. Mit Wert 200 klassifizierte Reifen würden auf der gleichen Teststrecke demnach zweimal so langsam abnutzen als 100er Reifen. 100 kennzeichnet folglich einen Normreifen. Werte über 100 verweisen auf einen langsameren und Werte unter 100 auf einen schnelleren Verschleiß. Hinweis: Der Laufflächenverschleiß oder die Laufflächenabnutzung gelten nur innerhalb einer Produktserie eines Herstellers. Damit können keine Vergleiche zwischen Produkten verschiedener Hersteller angestellt werden.

Traktion

Der Traktionswert gibt Aufschluss über die Haftungseigenschaften auf nassem Untergrund. Diese Klassifizierung erfolgt anhand von Bremstests auf gerader Strecke. Diese Angabe gilt nicht für die Bodenhaftung bei Kurvenfahrten. Wert «A» steht für beste, «B» für mittlere und «C» für ausreichende Traktion.

Temperatur

Die Temperaturklassifizierung beschreibt die Beständigkeit des Reifens bei Wärmeentwicklung. Wert «A» steht für beste, «B» für mittlere und «C» für ausreichende Temperaturbeständigkeit. Hinweis: Es ist gesetzlich vorgeschrieben, dass alle Reifen mindestens über die C-Kennzeichnung als Klassifizierung aufweisen.